Handbuch - Personalmamagement
Abschlussbedingungen
K13-1 Stellen- bzw. Ehrenamtsbeschreibungen nennen Diversitätssensibilität als Aufgabenbereich
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Anforderung
- Aus den Stellenbeschreibungen und ggf. Ehrenamtsbeschreibungen geht hervor, dass Diversitätssensibilität im Arbeitsalltag unbedingt zu berücksichtigen ist
Dokumententyp
- Stellenbeschreibung und ggf. Ehrenamtsbeschreibungen
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Was
- Die Stellen-, Arbeitsplatz- oder Tätigkeitsbeschreibung beschreibt alle maßgeblichen Aufgaben und Kompetenzen einer Stelle und muss deshalb auch Diversitätssensibilität explizit anführen.
Warum
- Durch die Nennung von diversitätssensibler Pflege/Versorgung in der Stellenbeschreibung wird der Stellenwert von Vielfalt im Unternehmen hervorgehoben und verbindlich gemacht. In Fällen von z. B. Diskriminierung von Pflegeempfänger*innen/Patient*innen/Klient*innen durch MA oder in anderen Streitfällen können sich Arbeitgeber*innen auf die von der*dem MA unterzeichnete Stellenbeschreibung berufen und Diversitätssensibilität rechtlich bindend einfordern.
- Dies betrifft auch Ehrenamtsbeschreibungen, da Ehrenamtliche in der Pflege und Versorgung eine wichtige Rolle spielen; besonders wenn es um Diversität geht, sind sie wichtige Akteur*innen. Ein Beispiel dafür kann die Unterstützung demenzerkrankter Menschen mit Migrationsgeschichte im Alltag sein, die sprachliche Unterstützung benötigen.
Wie
- Aus den Stellenbeschreibungen und ggf. Ehrenamtsbeschreibungen geht hervor, dass diversitätssensible Pflege/Versorgung von LSBTI* und Menschen mit Migrationsgeschichte Bestandteil des Aufgabengebietes ist.
- Die Nennung von diversitätssensibler Pflege/Versorgung als Aufgabenbereich in Stellenbeschreibungen legt die Anforderung der Position fest, sich an den Standards und Werten diversitätssensibler Pflege/Versorgung zu orientieren.