K5-4 Kommunikative Hilfsmittel sind vorhanden

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Anforderung

  • Verwendung von Piktogrammen, Symbolen, Hinweisen und Orientierungshilfen
  • Und/oder Digitale Anwendungen, um Sprachbarrieren zu verringern

Dokumententyp 

  • nicht festgelegt

(Wenn Sie am Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® Programm teilnehmen, kommen Berater*innen als Teil des Zertifizierungsprozesses in Ihre Einrichtung und prüfen diesen Indikator bei einer Begehung vor Ort.)

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Glühbirne Was

  • Kommunikative Hilfsmittel dienen der Überwindung von Sprachbarrieren zwischen Mitarbeitenden, Pflegeempfänger*innen/Patient*innen/Klient*innen und Angehörigen/Wahlfamilie.
  • Zu kommunikativen Hilfsmitteln zählen z. B. Bilder, Piktogramme, Instrumente zur Schmerzerfassung u. v. m. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Symbole und Bilder überall auf der Welt unterschiedlich verstanden bzw. wahrgenommen werden.

Fragezeichen Warum

  • Kommunikative Hilfsmittel werden zur Verständigung eingesetzt, wenn Sprachbarrieren bestehen, z. B. aufgrund unterschiedlicher Sprachkenntnisse oder aufgrund unterschiedlicher Be-Hinderungen.

  CHeck-Box  Wie

  • Es gibt vielfältige Arbeitshilfen, in denen Schlüsselbegriffe und Situationen der Pflege und Versorgung in allgemein verständlichen Piktogrammen und Übersetzungen zusammengestellt sind, z. B. das von Christina Heilgensetzer analoge herausgegebene Faltblatt bzw. digitale App „tip doc pflege“ mit Bildern und Kurzbeschreibungen auf Arabisch, Deutsch und Türkisch.
  • Eine weitere Möglichkeit, Sprachbarrieren abzubauen, ist die Verwendung von Diktiergeräten bzw. von Mobilen Dokumentationsassistenten (MDA) bei der Dokumentation durch die Pflegekräfte.
  • Übersetzungstools wie z. B. DeepL oder Google Übersetzer werden z.T. auch eingesetzt. Dabei sind Datenschutzaspekte zu berücksichtigen.
  • Kommunikative Hilfsmittel für schwerhörige und gehörlose Personen finden Sie bei dem Deutschen Hörbehinderten Selbsthilfe e.V.
  • Kommunikative Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Personen finden Sie bei dem Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.

Information Weiterführende Informationen

Best Practice-Beispiele