Handbuch - Unternehmenspolitik und Kommunikation
K2-5 Eine AG Diversität unterstützt die*den Diversitätsmanager*in bei der Netzwerkarbeit und Organisation von Veranstaltungen
__________________________________________________________________________________________
Anforderung
- Die Mitglieder der AG Diversität sind benannt
Dokumententyp
- Protokolle
__________________________________________________________________________________________
Was
- Die Arbeitsgruppe Diversität hat das Ziel, die Partizipation bei Mitarbeitenden zu fördern. Die AG soll in Zusammenarbeit mit einem*r DM einen diversitätssensiblen Organisationsentwicklungsprozess koordinieren.
Warum
- Die diversitätsbeauftragte Person kann nicht alleine Diversitätsprozesse „generieren“, daher ist eine Beteiligung der Arbeitsgruppe Diversität notwendig, um die Maßnahmen der Organisationsentwicklung erfolgreich umzusetzen.
- Dazu gehört auch die Netzwerkarbeit mit beispielweise Migrations- oder LSBTI*-Organisationen.
Wie
- Die Arbeitsgruppe Diversität ist aus allen Einrichtungsbereichen, wie Pflege, Ärzt*innenschaft, Hauswirtschaft, Küche und Sozialdienst zu bilden, um Anregungen und Ideen, aber auch Ängste und Widerstände gemeinsam zu bearbeiten.
- Entscheidend ist es, die engagierten und interessierten MA aus dem operativen Bereich zu identifizieren, um diese als Ansprechpersonen der Gruppen zu ernennen. Das erfordert die Freigabe entsprechender Ressourcen von der Einrichtungsleitung.
- Eine diversitätsbeauftragte Person organisiert und moderiert den Prozess der AG Diversität. Dazu gibt es regelmäßige Steuerungstreffen, z. B. einmal im Monat, bei denen konkrete Vorschläge zu bestimmten Themenbereichen (z. B. die Umstellung auf eine gendersensible (An-)Sprache, Umgang mit Mehrsprachigkeit) erarbeitet und begleitet werden.
Weiterführende Informationen
- In der Lerneinheit "Umsetzung diversitätssensibler Organisationsentwicklung zur Implementierung diversitätssensibler Versorgung" finden sie weitere Informationen.