Handbuch - Unternehmenspolitik und Kommunikation

K8-2 Räumlichkeiten sind gendersensibel gestaltet

__________________________________________________________________________________________

Anforderung

  • Toiletten und Umkleiden sind inklusiv für alle 

Dokumententyp 

  • Nicht festgelegt

(Wenn Sie am Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® Programm teilnehmen, kommen Berater*innen als Teil des Zertifizierungsprozesses in Ihre Einrichtung und prüfen diesen Indikator bei einer Begehung vor Ort.)

__________________________________________________________________________________________

Glühbirne Was

  • Toiletten und Umkleiden für Pflegeempfänger*innen, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen sind inklusiv für Menschen aller geschlechtlichen Identitäten gestaltet.

Fragezeichen  Warum

  • Unbedingt zu vermeiden ist die ausschließlich explizite Einteilung der Toiletten und Umkleiden nach einem binären Geschlechtermodell (Damen/Herren). Intergeschlechtliche, nicht-binäre Personen, sowie Menschen, die nicht den gängigen Geschlechterbildern entsprechen, erfahren dadurch Diskriminierung und Ausgrenzung. Schaffen Sie einen sicheren Raum für alle.

CHeck-Box  Wie

  • Stellen Sie sicher, dass Sie gendersensible Sprache oder Symbole einheitlich und konsequent bei Beschriftungen von Räumlichkeiten anwenden.
  • Ein wichtiger Punkt der Einrichtungsgestaltung bezieht sich auf eine diversitätssensible Infrastruktur. Vielfach sind Beschriftungen in Einrichtungen nicht inklusiv. Im Rahmen einer gendersensiblen (Bild-)Sprache gibt es auch in diesem Bereich Änderungspotential. Häufig ist es kein großer Aufwand, die Beschilderungen zu ändern und inklusiver zu gestalten.

Information  Weiterführende Informationen