Handbuch - Unternehmenspolitik und Kommunikation

K8-1 Fotos, Bilder und Symbole repräsentieren Diversität

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Anforderung

  • Die Einrichtung wirkt durch ihre Gestaltung LSBTI*-freundlich
  • Die Einrichtung wirkt durch ihre Gestaltung entsprechend der (post-)migrantischen Gesellschaft freundlich und vielfältig

Dokumententyp 

  • Nicht festgelegt

(Wenn Sie am Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt® Programm teilnehmen, kommen Berater*innen als Teil des Zertifizierungsprozesses in Ihre Einrichtung und prüfen diesen Indikator bei einer Begehung vor Ort.)

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Glühbirne Was

  • Eine Offenheit gegenüber der Vielfalt der Pflegeempfänger*innen und des Personals kommt in den Räumlichkeiten anhand geeigneter Fotos, Bilder und Symbole zum Ausdruck.

Fragezeichen  Warum

  • Durch eine diversitätsfreundliche Gestaltung der Einrichtung machen Sie Ihre Willkommenskultur auch räumlich sichtbar und erfahrbar.

CHeck-Box  Wie

  • Für die Konzeptentwicklung und zur Begleitung der Umsetzung können Sie Vertreter*innen aus den Communities einbeziehen.
  • Ein Beispiel hierfür könnte eine mehrsprachige Begrüßung im Empfangsbereich sein. Ebenso positiv sind mehrsprachige Schilder und Kalender, Bilder oder Dekorationen in Gemeinschaftsräumen, die die (post-)migrantische Vielfalt der Pflegeempfänger*innen und des Personals widerspiegeln.
  • Mit Hilfe von Symbolen wie beispielsweise der Regenbogenfahne oder Bildern mit nicht ausschließlich heteronormativen Darstellungen schaffen Sie eine LSBTI*-freundliche Atmosphäre.
  • Werden die Räume mit Fotos gestaltet, können beispielweise gleichgeschlechtliche Paare gezeigt werden. Achten Sie auf Heterogenität von LSBTI* und machen Sie weitere Vielfaltsmerkmale, wie zum Beispiel Alter, Hautfarbe und Be-Hinderung sichtbar. Achten Sie darauf, dass Sie Bilder und Fotos nicht stereotypisieren.
  • Ein weiteres Beispiel für die Umsetzung für mehr Diversität ist, dass auch im "Raum der Stille" darauf geachtet wird, dass sich alle – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit – willkommen fühlen.

InformationWeiterführende Informationen

Leitfäden für LSBTI*- und (post-)migrantische Repräsentation: